Digitalisierung 4.0 

Die beste Möglichkeit, die Zukunft zu beeinflussen, ist, sie selbst zu gestalten

Die Digitalisierung ist eine der großen Herausforderungen in der Bauwirtschaft – wir nehmen diese Herausforderung jeden Tag aufs Neue an. Das gewährleistet, dass wir bei unseren Projekten alle technischen Möglichkeiten ausschöpfen.  
Gleichzeitig kommen wir unserer Verantwortung nach, unseren Mitarbeitenden alle Voraussetzungen zu schaffen, um stets auf dem neuesten Wissensstand zu bleiben. Du entwickelst Dich bei uns technisch und digital immer weiter – und leistest oft sogar spannende Pionierarbeit.

Du und die dritte Dimension

Du erstellst Neuplanungen grundsätzlich in 3D. Der Vorteil von 3D-Modellen ist, dass einzelne Darstellungen aus einem Bauwerksmodell erzeugt werden und dadurch grundsätzlich konsistent sind. Darüber hinaus ergeben sich bei einer 3D-Planung vielfältige Möglichkeiten der Visualisierung und der visuellen Prüfung. Wir haben inzwischen viele Tools und Bausteine entwickelt, sodass Du die 3D-Planung sehr effizient umsetzen kannst.

Du machst Deine Projekte digital sichtbar

Durch die digitale Visualisierung kannst Du Korrekturen leichter erkennen und Du bekommst einen bildhaften Eindruck von der geplanten Maßnahme.  Außerdem dient sie Dir bei der Qualitätsprüfung.

Bei uns arbeitest Du mit den folgenden Visualisierungen:

digitales drehbares modell

Digitales, drehbares Modell

Durch ein 3D-Modell, dass Du von allen Seiten betrachten kannst, bekommst Du einen guten Eindruck vom späteren Aussehen des geplanten Bauwerks und dessen Einbindung oder möglicher Beeinträchtigung des Landschaftsbildes.

Virtual Reality (VR)

Mithilfe einer 3D-Brille kannst Du Dich selbst virtuell durch das geplante Bauwerk bewegen. Das bietet Dir die Möglichkeit, Dimensionen, Proportionen oder die Einhaltung von Auflagen direkt einzuschätzen und gegebenenfalls zu korrigieren.

Augmented Reality (AR)

Mit einer AR-Brille kannst Du gleichzeitig das Bauwerk und die Umgebung sehen.  
Dies ist insbesondere für Planungen im Bestand hilfreich, da Du direkt überprüfen kannst, ob die geplanten Einbauten mit den Platzverhältnissen im Bestandsbauwerk übereinstimmen.

3D-Druck

Von dem geplanten Bauwerk erstellst Du einen 3D-Druck. 
Das bietet die optimale Möglichkeit, die Planung im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar zu machen. Die gedruckten Modelle von Wasser- und Abwasserbauwerken können bei Bedarf auch einem Funktionstest unterzogen werden. Hierfür wurde von einem unserer gelernten Tischler eine Wasserwanne gefertigt, von der aus mit Pumpe und Schläuchen die Beschickung der gedruckten Modelle erfolgt. 
Wie gesagt: Wir leisten oft Pionierarbeit.

Building Information Modeling (BIM)

Stillstand ist Rückschritt, deshalb widmen wir uns dem Building Information Modeling in einem 3-Stufen-Plan. Von der Planung über die Ausführung bis zum Betrieb verwaltest Du an ein und demselben Modell – dem sogenannten digitalen Zwilling – sowohl die Geometrie als auch die Sachdaten und die Informationen zur Ausführung. 
Ein Verfahren mit einem hohen Qualitäts- und Effektivitätspotenzial, für dessen Umsetzung wir insgesamt 5 bis 10 Jahre veranschlagt haben und bei dem wir uns derzeit in Stufe 2 befinden.

1. Stufe: Durchgängige Planung in 3D 
2. Stufe: Pilotprojekte mit BIM 
3. Stufe: Durchgehende Planung mit BIM 

Dein konkreter Blick auf das landschaftliche Umfeld – mit Rasterdaten

Selbstverständlich verwendest Du bei uns für die Planungen auch Rasterdaten und nutzt die Vorteile modernster Aufnahmeverfahren, um effektiv Dateninformationen zu gewinnen. 
 
Bei uns arbeitest Du mit den folgenden Aufnahmeverfahren:

Drohnenbefliegung

Mit unserer Vermessungsdrohne nimmst Du hochauflösende Bilder vom Planungsbereich auf und erstellst gleichzeitig durch fotogrammetrische Auswertung die topografischen Grundlagen für die Planung. In der Ausführungsphase kannst Du  
mithilfe fest einprogrammierter Routen den Baufortschritt überwachen und Massenbilanzen erstellen. 

3D-Laserscan

Komplexe Strukturen wie z. B. die technische Ausrüstung in einem Pumpwerk erfasst Du bei uns mit einem Kugelbildscanner. Hierbei entsteht ein realitätsnahes Bild aus einzelnen, räumlich aufgelösten Punkten. Darüber hinaus kannst Du durch Vektorisierung ein 3D-Modell des aufgenommenen Bereichs erstellen und daraus wiederum Grundrisse und Schnitte ableiten. Noch ist das ein zeit- und kostenintensiver Prozess – aber wir arbeiten dran.

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Daten aus dem All

Insbesondere für die Ermittlung relativer Veränderungen nutzt Du bei uns auch Satellitendaten. Durch das Verfahren der Radarinterferometrie, bei dem die Phasenverschiebung an den reflektierten Wellen ausgewertet wird, kannst Du Höhenveränderungen im Millimeterbereich beobachten und dokumentieren.  
Diese Differenzmessung ist sehr genau und insbesondere in Bergsenkungsgebieten relevant.  

Simulationsmodelle – so verstehst Du alle Zusammenhänge 

Für die Planung bildest Du die Wirklichkeit so gut wie möglich mit Simulationsmodellen ab. Dabei simulierst Du für den Wasser- und Abwasserbereich nicht nur den Abfluss im Kanalnetz und an der Oberfläche, sondern führst auch gekoppelte Berechnungen von Kanalnetz, Oberfläche und Gewässer durch.

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Eigene Softwareentwicklung, die Dich unterstützt

Unsere leistungsstarke IT-Abteilung unterstützt Dich bei der Planung und Bauüberwachung durch eigene Anpassungs- und Schnittstellenprogrammierungen.  
Darüber hinaus arbeitest Du mit verschiedenen Programmen aus der TP-Serie. 
So zum Beispiel mit dem Programm TPGrundstück, das Grundstücksdaten für die getrennte Niederschlagswassergebühr verwaltet, sowie mit dem Programm TPSanierung, das bei uns für die Kanalsanierungsplanung, aber auch für strategische Analysen zum Einsatz kommt.

softwareentwicklung

Agiles Projektmanagement – werde auch Du Wegbereiter der Zukunft

Auch hier haben wir die Nase vorn und stellen uns als eines der ersten Planungsbüros überhaupt dem Thema Lean Management, um die Vorteile agiler Planungsmethoden für unsere Arbeit zu nutzen. Aus Mangel an etablierten Methoden für Planungsbüros greifen wir hier auf das Last-Planner-System und das Scrum-Verfahren zurück.

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